Bauchdeckenstraffung

​Wann wird eine Bauchdeckenstraffung durchgeführt?

Eine Bauchdeckenstraffung (Abdominoplastik) dient zur Behandlung von überschüssiger Haut, wie etwa nach starkem Gewichtsverlust oder bei verminderter Elastizität durch Alter oder zum Beispiel nach Schwangerschaft. Leider ist es durch Sport oder Ernährungsumstellung nicht möglich, den Bauch zu „glätten“ und wieder Elastizität und straffe Hautverhältnisse zu gewinnen. 

Wie wird die Operation durchgeführt?

Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Am Vortag beim Eintritt wird in stehender Position durch den Operateur genau eingezeichnet, in welchem Ausmass und Region Haut und Unterhaut entfernt werden. Je nach geplanter Operation wird beim Eingriff der Hautmantel mit Fettpolster erst entfernt, der Nabel „neu eingepflanzt“, um wieder am richtigen Ort zu liegen, und die verbleibende Bauchdecke wieder nach unten vernäht. Die Narbe wird im Bereich von Kaiserschnittnarben sein und somit durch Unterwäsche und Bikini gedeckt.

Was ist die Alternative zur Bauchdeckenstraffung?

Je nach Fall kann eine kombinierte Fettabsaugung durchgeführt werden.

Wie ist die Nachbehandlung?

Üblicherweise ist ein stationärer Aufenthalt von zwei bis vier Tagen erforderlich, da Schläuche zum Ableiten von Wundwasser und allfälliger Nachblutungen für ein bis zwei Tage unter der Bauchdecke liegen. Nach Entlassung ist eine Kontrolle zwei Wochen nach Operation vorgesehen, wo auch allfällige Fäden entfernt werden. Für mindestens sechs Wochen muss ein Kompressionsbauchgurt konsequent getragen werden. Eine gute Narbenpflege mit rückfettenden Cremen und Massagen ist ebenfalls empfohlen. Das endgültige Ergebnis kann etwa nach sechs Monaten erwartet werden, nach Abschwellung des Bauches.

Wie lange ist die Arbeitsunfähigkeit?

Die Arbeitsunfähigkeit beträgt je nach Arbeitsbeschäftigung zwei bis sechs Wochen. Ebenfalls sollte für sechs Wochen keine Sportaktivität betrieben werden.