Gesichtsstraffung (Face Lift)

​Mit dem natürlichen Alterungsprozess kommt es im Gesicht zu Veränderungen. Diese können in Abhängigkeit von der Veranlagung ab dem 30. bis 35. Lebensjahr entstehen. Zum einen wird die Hautqualität schlechter und es bilden sich am Anfang kleine Fältchen und später dann tiefe und permanente Falten. Zusätzlich erschlafft die Haut und bewegt sich der Schwerkraft entsprechend nach unten. Dies führt zum Absinken der Gesichtskonturen und zur Bildung von Hautüberschuss am Kinn (Hängebäckchen oder „Jowls“) und auch am Hals. Das Volumen des Unterhautfettgewebes nimmt ab und das Gesicht verliert die jugendliche Fülle.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, dem Alterungsprozess entgegen zu wirken:

1. Verbesserung der Hautqualität

Die Hautqualität kann durch spezielle Cremes, durch Peelings oder durch Lasertherapien verbessert werden. Ebenso führt eine Eigenfettunterspritzung zu einer deutlichen Verbesserung der Hautqualität.

2. Auffüllen des Gesichtes mit Eigenfett oder injizierbaren „Fillern“

Die Volumenverluste vor allem im Bereich der Wangen, der Nasolabialfalten und der Marionettenfalten neben dem Mund können mittels Hyaluronsäurefillern aufgefüllt werden. Diese resorbieren sich nach ca. vier bis sechs Monaten und müssen in regelmässigen Abständen gespritzt werden. Die Alternative ist die Volumenauffüllung mit Eigenfett. Ca. 80 % des injizierten Fettes im Gesicht bleiben in der Regel dauerhaft.

3. Straffen der Gesichtsmuskeln und der Gesichtshaut (Face lifting)

Eine operative Gesichtsstraffung kann eine deutliche Verjüngung des Gesichtes erzielen. 

Wie wird die Operation durchgeführt?

Bei einem Facelift wird über einen Schnitt vor und hinter dem Ohr bis an den Haaransatz die Gesichtsmuskulatur und die darüber liegende Haut gestrafft. Während der Operation werden kleine Drainage-Schläuche eingelegt, die normalerweise am nächsten Tag entfernt werden.

Wie sieht die Nachbehandlung aus?

Die Fäden werden nach fünf bis sieben Tagen entfernt.

Das Wichtigste in Kürze

  • OP-Dauer: drei bis vier Stunden
  • Narkose: Dämmerschlaf oder Vollnarkose
  • Spitalaufenthalt: ein bis zwei Tage
  • Nachbehandlung: Sonnenschutz, Narbenmassage
  • Sportkarenz: Je nach Schwellneigung ein bis drei Wochen
  • Arbeitsunfähigkeit: ein bis zwei Wochen (abhängig von Bluterguss- und Schwellneigung)