Knochensarkome

Knochensarkome sind insgesamt sehr selten und deren Diagnostik und Behandlung können sehr komplex sowie aufwendig sein. Obwohl die Chirurgie den Hauptpfeiler der Therapie ausmacht, kann diese nur im interdisziplinären Umfeld erfolgen, da auch häufig mikrochirurgische Rekonstruktionen notwendig sind.

Die Diagnose eines bösartigen Knochensarkoms wird in der Regel durch eine CT-geführte Gewebeentnahme erstellt. Die möglichen Therapieoptionen erfordern ein komplexes Zusammenspiel von mehreren (chirurgischen) Disziplinen und müssen entsprechend koordiniert werden.
Das oberste Ziel der chirurgischen Behandlung ist die komplette Entfernung des Tumors, die wichtigste Voraussetzung zur onkologischen Kontrolle. Dabei spielt die präoperative 3D-Planung eine grosse Rolle, die es auch erlaubt, Patienten spezifische Schnittblöcke für die Knochenresektionen anzufertigen. Die Rekonstruktionen sind sehr vielfältig und beinhalten die tumorprothetische Versorgung (inkl. Patienten spezifische Implantate) sowie biologische Rekonstruktionen mittels Allograft, vaskularisierten Knochentransfer und Kombinationen davon.

Die Behandlung von bösartigen Knochentumoren gehört zur hochspezialisierten Medizin und wird im Kanton Zürich durch den Leistungsauftrag festgelegt, über den das USZ seit 2017 verfügt. Wir bieten das komplexe Spektrum der gesamten Knochensarkomchirurgie an.

Prof. Dr. Pietro Giovanoli
Klinikdirektor
Plastische Chirurgie und Handchirurgie
Prof. Dr. Dr. Bruno Fuchs
Senior Consultant Sarkomchirurgie
Prof. Dr. Jan Plock
Leitender Arzt
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