Weichteilsarkome

Weichgewebesarkome sind insgesamt selten, eine korrekte Diagnosestellung ist dabei zentral für das Überleben des Patienten. Die Therapie richtet sich nach der Lokalisation und der Grösse des Tumors, sowie dem Bezug zu anatomischen Umgebungsstrukturen. Weichteilsarkome behandeln wir praktisch immer mittels einer Kombinationstherapie, die initial mit der Bestrahlungstherapie startet und gefolgt wird von der chirurgischen Entfernung.

Das oberste Ziel der chirurgischen Behandlung ist die komplette Entfernung des Tumors, die wichtigste Voraussetzung zur onkologischen Kontrolle. Je mehr Gewebe um den Tumor entfernt wird, desto besser die potentielle Tumorkontrolle, aber umso gravierender können die funktionellen Konsequenzen sein. Dabei ist es zentral, das komplette chirurgische Repertoire vom Sarkom- und Rekonstruktivem Chirurgen anwenden zu können, damit keine Kompromisse gemacht werden müssen bei der Entfernung des Tumors.
Die Rekonstruktion eines Weichteildefektes erfordert häufig eine spezielle Expertise (z.B. freie mikrovaskuläre Gewebetransplantation), damit auch bei grossen Defekten mit Gefäss- und Nervenresektionen das Maximum an Funktion wieder hergestellt werden kann.

Am USZ bieten wir das komplexe Spektrum der gesamten Weichgewebesarkomchirurgie mit allen möglichen Rekonstruktionsoptionen an.

Prof. Dr. Pietro Giovanoli
Klinikdirektor
Plastische Chirurgie und Handchirurgie
Prof. Dr. Dr. Bruno Fuchs
Senior Consultant Sarkomchirurgie
Prof. Dr. Jan Plock
Leitender Arzt
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