Sarkomchirurgie

Sarkome sind bösartige Tumoren des Bindegewebes, welche überall im Körper und unabhängig vom Alter auftreten können. Die Abklärung von Kochen- und Weichteiltumoren beginnt mit dem Verdacht, dass es sich um ein Sarkom handeln könnte. Eine CT- oder Ultraschall geführte Biopsie ist zentral, um eine exakte Diagnose zu etablieren, bevor operiert wird. Bis zu 20% der Weichteilsarkome werden heutzutage erst durch eine ungeplante Resektion (sogenannte „whoops") diagnostiziert, was häufig nachteilige Konsequenzen für den Patienten nach sich zieht.

Die Therapie von Knochen- und Weichteilsarkomen ist hoch komplex und interdisziplinär, sie wird hauptsächlich mitbestimmt durch die dem Tumor zugrunde liegende Biologie. Einige Sarkome werden lediglich chirurgisch behandelt, für andere muss eine Kombinationstherapie mit Radiotherapie und/oder Chemotherapie definiert werden. Die Chirurgie bildet praktisch immer den Hauptpfeiler der Therapie, die wenn inadäquat, nicht kompensiert werden kann durch Strahlen- oder Chemotherapie.

Aus diesen Gründen muss für jeden Patienten ein individualisierter Behandlungsplan definiert werden, es gibt keine generellen Behandlungsschemata. Wöchentlich treffen sich alle Sarkom Experten im Rahmen des Sarkomboards zur Besprechung und individualisierten Festlegung der Behandlungsstrategie.


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